Immer mehr werdende Mütter lassen sich mittlerweile mit Akupunktur behandeln. Das jahrtausendealte chinesische Heilverfahren, bei dem bestimmte Körperpunkte mit Nadeln stimuliert werden, birgt kaum Risiken für Mutter und Kind. Es lindert nicht nur typische Schwangerschaftsbeschwerden, sondern kann medizinischen Studien zufolge auch die Geburt erleichtern.

Schmerzen lindern mit Akupunktur

Während der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter verschiedenen Beschwerden, für die eine medikamentöse Behandlung nicht infrage kommt, weil sie dem Ungeborenen schaden kann. Mit Akupunktur lassen sich körperliche Beschwerden wie Schwangerschaftsübelkeit, Erbrechen, Rückenschmerzen und Migräne behandeln. Manche Frauen leiden unter einem schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck, der sich durch die chinesische Nadelmethode senken lässt. Auch psychische Beschwerden, die während der Schwangerschaft auftauchen, können mit Nadelstichen therapiert werden. Dazu gehören Depressionen, Angstzustände, Schlafstörungen und Unruhe. Zur Nikotinentwöhnung wird ebenfalls Akupunktur eingesetzt.

Mit Akupunktur die Geburt verkürzen

Eine medizinische Studie der Uniklinik Mannheim wies nach, dass Akupunkturbehandlungen die Geburt verkürzen und die Schmerzen während des Gebärens lindern können. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich die Geburt bei den mit Nadeln behandelten Frauen im Durchschnitt um zwei Stunden verkürzte. Die Therapiesitzungen zur Geburtsvorbereitung finden in den letzten Schwangerschaftswochen statt, sollten jedoch nicht vor der 36. Schwangerschaftswoche beginnen, weil ansonsten die Wehen verfrüht einsetzen können. Bei Bambiona.de erfahren Sie noch mehr rund um Schwangerschaft und Geburt. Der Akupunkteur behandelt auf beiden Körperseiten jeweils vier Punkte. Durch die Nadelstiche wird die Wehentätigkeit effektiver ausgeübt, wodurch sich die Zeit bis zum vollständigen Öffnen des Muttermundes verkürzt. Außerdem wirkt die Nadelmethode entspannend, indem sie Verkrampfungen und löst und damit die Geburtsschmerzen lindert. Zu empfehlen sind etwa vier bis acht Akupunktursitzungen im letzten Schwangerschaftsmonat.

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